Höfener Spange

Am 27. November 2015 wurde der Weiterbau der Höfener Spange in Betrieb genommen. Wir wurden zwar zur Eröffnung sehr kurzfristig eingeladen, waren aber nicht vertreten, da wir noch immer über den Wortbruch von Stadtpolitik und –verwaltung „verschnupft“ sind.

Wir werden immer wieder nachfragen, wann die Unterführung Höfener Straße/Stadtgrenze der Deutschen Bahn AG erweitert und die restliche Höfener Straße gebaut, bzw. saniert wird. Der derzeitige Stand der Dinge, ohne Geh- und Fahrradwege etc., kann nicht Dauerzustand bleiben. Den Verkehr auf der neuen Strecke kann man noch nicht einschätzen, da die Beschilderung auf der Südwesttangente in Richtung Frankenschnellweg immer noch über die Sigmundstraße leitet. Dies wird unseres Erachtens auch so bleiben.

Wir haben in diesem Heft der Verkehrsplanung der Stadt Nürnberg Gelegenheit gegeben, ihre Planung der Leyher Straße zwischen Höfener- und Sigmundstraße darzustellen. Wir sind weiterhin der festen Überzeugung, dass die Mittelspur den Autohändlern als Ladezone dienen wird. Auf die überbreiten Parkbuchten auf der Südseite der Straße kann man vorzüglich Lastwagen abstellen, und da dies nicht ausreicht, wird der Fahrradweg für das Ab- und Aufladen von PKW benutzt werden. Die beiden Bilder wurden am Abend des 30. November 2015 gemacht, drei Tage nach Öffnung der neuen Straße. Mehr ist im Augenblick dazu nicht zu berichten, wir bleiben aber an der Sache dran und werden die Entwicklung beobachten.

Durch den Bau der Höfener Spange haben wir in Zukunft einen Ortsteil, der zwischen vier Hauptverkehrsstraßen eingekeilt ist. Unser Bürgerverein plant im Frühjahr eine öffentliche Mitgliederversammlung zum Thema „Höfen, wie geht es weiter?“. Hier werden wir die Wünsche und Anregungen aus der Bürgerschaft aufnehmen, um dieses schöne Dorf und die ruhige Wohnlage für die Menschen zu erhalten.

Es gibt nichts zu beschönigen: den Kampf gegen diese Straße haben wir verloren! Unser Bürgerverein hat im Laufe der Jahre viele Vorschläge gemacht, um den Bau abzuwenden. Von der Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs bis zum vierspurigen Ausbau der Sigmundstraße. Es hat nicht gefruchtet, im Oktober wurde mit dem Bau begonnen.

Der Stadtrat hat im letzten Jahr diese im jetzigen Bauabschnitt unnütze Straße sehr schnell beschlossen und umgesetzt.

Wenn die Autofahrer in naher Zukunft, von der Südwesttangente kommend, über die Virnsberger Straße in Richtung Frankenschnellweg fahren, haben sie die Hoffnung, zügig durchzukommen. Diese Hoffnung ist aber schon an der Kreuzung Leyher- und Sigmundstraße beendet. Denn dann steht man im Stau auf der Sigmundstraße zwischen Rauhäcker- und Fürther Straße.

Dass der erste Bauabschnitt in dieser Eile nicht notwendig war, beweist das Ansinnen von Teilen der Verwaltung und der Stadtpolitik. Kurz nach Baubeginn, genauer nach begonnener Spartenverlegung (Abwasser, Strom etc.) kam in der Verwaltung der Gedanke auf, den Bau wieder zu stoppen. Nachdem wir davon am 13. November 2014 Kenntnis erhielten, wurden wir sofort tätig, um, wenn kostenneutral möglich, den Bau der eigentlichen Straße weiter zu verhindern. Zwei Tage hatten wir die Hoffnung, dass die Einsparung im städtischen Haushalt, einen Bau der Höfener Spange auf zehn Jahre hinaus gezögert hätte. Leider wurde diese Hoffnung nicht erfüllt

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